SV Hutthurm ISpielberichte

Saison 2015/2016

22. Spieltag

SV Hutthurm – FC Sturm Hauzenberg 2:0
 
Gut 950 Fans hatten für eine rund fünfminütige Verzögerung des Spielbeginns gesorgt. Danach war in Halbzeit 1 der Gastgeber um Kontrolle bemüht, hatte aber lange Zeit Probleme, offensiv in die Gänge zu kommen, weil die ohne Spielertrainer Alexander Geiger (Muskelverhärtung) angetretenen Hauzenberger geschickt dagegen hielten. Der Aufsteiger seinerseits versuchte sich im schnellen Umschalten aus der Defensive, hätte dabei bei zwei Starkl-Gelegenheiten fast Erfolg gehabt – doch der letzte Pass kam nicht an. Der war gegenüber Benni Neunteufel beschieden. Der Toptorjäger traf aus elf Metern, nachdem Manuel Ebner von Daniel Ranzinger an der Torauslinie im Strafraum zu Fall gebracht worden war. Der "Neuner" donnerte die Kugel humorlos zum Saisontreffer Nummer 20 in die Tormitte. Ansonsten tat sich vor beiden Gehäusen wenig, viele Szenen des kampfgeprägten Derbys spielten sich im Mittelfeld ab. Nach der Pause kontollierte Hutthurm meist das Geschehen, der Gast bemühte sich zwar, konnte die felsenfest stehende heimische Abwehr aber kaum in Verlegenheit bringen. Die Vorentscheidung in der 64. Minute: Sturm-Keeper Michael Hellauer konnte einen Schuss nicht festhalten, Neunteufel staubte zum 2:0 ab. Fünf Minuten vor Schluss ließ Manuel Mader die beste Gäste-Chance aus, er zielte aus 11 Metern drüber. (Quelle Heimatsport)
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Der SV Hutthurm bleibt in der Landesliga Mitte die Mannschaft der Stunde. Vor der stolzen Kulisse von 950 Zuschauern gewannen die Schützlinge von Dominik Schwarz, der in seinem fünften Landesliga-Match als verantwortlicher Coach seinen fünften Sieg feierte, mit 2:0. Das holprige Geläuf machte beide Teams zu schaffen, hüben wie drüben wurde ausschließlich mit langen Bällen agiert. "Es war ein reines Kampfspiel. Fußballerisch war überhaupt nichts geboten“, resümierte Hauzenbergs Spielercoach Alexander Geiger. Chancen blieben auch rar. Auf Hutthurmer Seite hatte Benjamin Neunteufel eine Möglichkeit, bei den Staffelbergern kam Alexander Starkl zweimal in aussichtsreicher Position zum Abschluss. "Bei den zwei Dingern von Starkl hätten wir durchaus in Führung gehen können“, meinte Geiger. Drei Minuten vor dem Pausenpfiff wurde dann aber Hutthurms Außenverteidiger Manuel Ebner im Strafraum zu Fall gebracht. Benjamin Neunteufel ließ sich Elfmeter-Gelegenheit nicht nehmen und vollstreckte zum 1:0. Im zweiten Durchgang verteidigten die Hausherren gut und ließen den „Sturm“ nicht zum Zug kommen. Ein grober Schnitzer von FCH-Torwart Michael Hellauer sorgte dann für die Vorentscheidung. Patrick Slodarz flankte Richtung Tor, der Goalie ließ den Ball fallen und Neunteufel staubte aus kurzer Distanz zum 2:0 (64.) ab. In der restlichen Spielzeit mühten sich die Gäste zwar, außer einer Top-Chance von Manuel Mader sprang aber nichts Zählbares mehr heraus. "Hutthurm hat momentan einfach einen tollen Lauf und dann gewinnt man auch solche Spiele“, sagte Geiger. (Quelle Fupa)
 
Tore: 1:0/2:0 Benni Neunteufel (42. Foulelfmeter/64.).
SR Jürgen Steckermeier (Altfraunhofen).

21. Spieltag

Tegernheim - Hutthurm 2:0 
 
Vierte Niederlage am Stück – für den SV Hutthurm wird’s offenbar Zeit, dass die Winterpause kommt. Beim FC Tegernheim, der seine kleine Erfolgsreihe ausbaute (zwei Siege, ein Remis), musste die Truppe des bald scheidenden Trainers Florian Wallner eine 0:2-Pleite quittieren und mit der Erkenntnis heimfahren, "dass mit einer solchen Leistung auch dort nichts zu holen ist", wie Teammanager Jürgen Fuchs konstatierte. "Erschreckendst" nannte er die Vorstellung des nunmehrigen Sechsten der Landesliga Mitte, "lustlos und kampflos" habe sich die Mannschaft präsentiert und damit ein "Eins-zu-eins-Abbild" aus dem Schierlinger Spiel (0:1) abgeliefert.
Warum sich die Fußballer zuletzt nicht mehr motivieren konnten, obwohl doch der Zug Richtung Titel noch gar nicht abgefahren sei, kann sich Fuchs nicht erklären. Wenn jetzt im letzten Spiel vor der Pause daheim gegen Hauzenberg die Motivation nicht zurückkehrt, dann "weiß ich auch nicht mehr weiter", sagt der Spartenchef.
Den Gedanken, dass der Abschied Wallners nach einer Erfolgsära das Team aus dem Rhythmus gebracht hat, teilt Fuchs nicht. Ebenso wenig konkret seien auch Meldungen, wonach Dominik Schwarz, Coach der erfolgreichen SVH-"Zweiten" (Erster der Kreisklasse Unterer Wald), das Landesliga-Ensemble übernehme. "Dominik leistet zwar ausgesprochen gute Arbeit in der ,Zweiten’ – da liegt es nahe, dass man ihn ins Gespräch bringt –, aber über dieses Thema haben wir überhaupt noch nicht gesprochen", versichert der Spartenchef. Man wolle es mit Beginn der Spielpause in aller Ruhe angehen.

(Quelle:Heimatsport)

 

20. Spieltag

 SV Hutthurm – TV Schierling 0:1
Die Nachricht des Tages gab es bereits vor dem Spiel – Trainer Florian Wallner wird den SV Hutthurm im Winter verlassen (alle Infos gibt’s hier). Auf dem Platz konnten die Spieler ihrem scheidenden Coach keine Freude machen. Der Gastgeber präsentierte sich zu harmlos im Spiel nach vorne und hatte eigentlich nur zwei nennenswerte Chancen. In der 36. Minute zog Stefan Königseder ab, doch Gäste-Keeper Wehdanner lenkte das Leder über die Latte. Und kurz vor Schluss kam Tobias Krenn in aussichtsreicher Position zum Abschluss, schoss jedoch Benni Neunteufel an – eine irgendwie bezeichnende Aktion der Hutthurmer an diesem Tag. Schierling war in der ersten Halbzeit vor allem durch Standards gefährlich. Nach einem Freistoß von Patrick Stockmeier fiel auch das entscheidende Tor – Balthasar Sabadus köpfte ein (20.). Nach dem Wechsel versäumte es der Gast, die Partie bei einigen Kontern frühzeitig zu entscheiden. Am Ende stand ein nicht unverdienter Erfolg des Drittletzten.

Tor: Balthasar Sabadus (20.).

SR Freund (Perlesreut); 120.
(Quelle:Heimatsport)

 

19. Spieltag

Ammerthal – Hutthurm 3:1

Der Gast ging beim Spitzenreiter durch Tobias Krenns siebten Saisontreffer zum 0:1 nach gut einer halben Stunde in Führung – doch die hatte nur wenige Minuten Bestand, dann schlug DJK-Angreifer Michael Jonczy mit seinem 22. Saisontor zum 1:1 zu. Und auch die Gelegenheit zu Treffer Nr. 23 ließ sich der Top-Torjäger der Landesliga Mitte per Foulelfmeter (72.) zum 2:1 nicht entgehen. Den Deckel drauf macht für Ammerthal dann Nico Becker mit dem 3:1 in der Nachspielzeit.

Tore: 0:1 Tobias Krenn (32.), 1:1, 2:1 Michael Jonczy (39., 72./Foulelfmeter), 3:1 Nico Becker (90.+3);

SR Florian Badstübner; 150

(Quelle:heimatsport)

 

18. Spieltag

Hutthurm – Etzenricht 2:3

Die wacklige Defensive kostete die Hutthurmer einen möglichen Punktgewinn. Früh sah sich die Wallner-Truppe nach einem Eckball im Rückstand, doch übernahm sie allmählich den Taktstock, erarbeitete gute Chancen, die verdientermaßen in den Ausgleich mündeten. Etzenricht spielte aber geschickt weiter, beschwor Gefahr vor allem durch Standards und bei Kontern herauf. Überraschend fiel die neuerliche Führung der Oberpfälzer dennoch, in einer Phase, als Hutthurm eingangs der 2. Halbzeit am Drücker schien und gute Möglichkeiten durch Patrick Slodarz, den genesenen Thomas Hötzl und Tobias Krenn vorfand. Traf Johannes Pötzl zunächst nur die Latte, so jubelte kurz darauf Marco Lorenz nach seinem Freistoß in die Torwart-Ecke, wo TM Niklas Krinninger unfreiwillig Hilfestellung leistete. Die Gastgeber waren jetzt durch den Wind und steckten noch das 1:3 ein, Neunteufels Anschluss fiel dann zu spät, für die durch den Platzverweis gegen Thomas Eglhofer (85.) dezimierten Platzhalter. Kurz vor Schluss hatte Andreas Fuchs noch mit einem Kopfball an die Lattenoberkante Pech.

Tore: 0:1 Andreas Schimmerer (10.); 1:1 Benjamin Neunteufel (27.); 1:2 Marco Lorenz (67. Freistoß); 1:3 Stephan Herrmann (70.); 2:3 Neunteufel (86.).

Rot: Thomas Eglhofer (H/85.).

SR Jürgen Steckermeier (Altfraunhofen); 200.

 

17. Spieltag

Hutthurm – Ettmannsdorf 2:1

Mit einem Doppelschlag eine Viertelstunde vor Schluss drehten die Gastgeber eine Partie, die nur schwaches Landesliga-Niveau erreichte. Seit der 35. Spielminute 0:1 in Rückstand, erzielte der für Christoph Goldschmidt eingewechselte Manuel Kesten zunächst den Ausgleich (75.), ehe Tobias Krenn nur eine Minute später den umjubelten Siegtreffer erzielte. Die Hutthurmer sind damit Tabellen-Zweiter.In einer Begegnung mit wenig wirklich guten Möglichkeiten auf beiden Seiten führte ein Fehlpass zum 0:1, bei dem zunächst Christoph Bartl und dann Torwart Niklas Krinninger unfreiwillig Hilfestellung leisteten. Marco Seifert war der Nutznießer, spielte zurück auf Hofer und der zirkelte den Ball ins lange Eck. In einer Partie mit viel Kampf und Krampf setzten dann aber Kesten und Krenn die entscheidenden Akzente – und die Hutthurmer haben vor den beiden Topspielen gegen Etzenricht und in Ammerthal das ersehnte Erfolgserlebnis eingefahren.

Tore: 0:1 Ludwig Hofer (35.); 1:1 Manuel Kesten (75.); 2:1 Tobias Krenn (76.).

 

(Quelle:Heimatsport.de)
 
Der SV Hutthurm tat sich lange Zeit sehr schwer gegen die Gäste aus der Oberpfalz. "Das Spiel war auf keinem guten Niveau, es gab fast keine Torchancen", sah SVH-Coach Florian Wallner wenig Erbauliches. Die Ettmannsdorfer gingen nach einem Patzer in der Hutthurmer Defensive mit 1:0 in Führung. Einen zu kurz geratenen Rückpass schnappte sich die SCE-Offensive, der Ball wurde quergelegt zu Ludwig Hofer, der die Kugel über die Linie drückte (34.). Im zweiten Durchgang wurden die Hutthurmer ab Minute 60 immer druckvoller und schnürten die Gäste hinten ein. Eine Freistoßflanke von Gers Delia versenkte Manuel Kesten per Flugkopfball zum 1:1-Ausgleich im Netz (74.). Jetzt hatte Hutthurm Oberwasser und legte nur 120 Sekunden später nach. Tobias Krenn zog von der Strafraumgrenze ab, der Ball klatschte an den Innenpfosten und von dort prallte das Leder zum 2:1 in die Maschen (76.). "Eigentlich wäre ein Unentschieden heute ein gerechtes Ergebnis gewesen. Aber ab der 60. Minute haben wir den größeren Siegeswillen an den Tag gelegt. Von daher war es dann doch ein verdienter Sieg", resümierte Wallner, der mit der Vorrunde mehr als zufrieden sein kann. Seine Truppe liegt auf Tabellenplatz zwei, mit nur drei Zählern Rückstand auf Tabellenführer Ammerthal. Chapeau, SV Hutthurm.
 
Schiedsrichter: Tobias Späth (Furth i. Wald) - Zuschauer: 150
 
Tore: 0:1 Ludwig Hofer (34.), 1:1 Manuel Kesten (74.), 2:1 Tobias Krenn (76.)

(Quelle: Fupa.de)

16. Spieltag

TSV Bad Abbach - SV Hutthurm 1:4

Nach der Heimniederlage gegen Kareth präsentierten sich die Hutthurmer wieder von ihrer besseren Seite und verdienten sich mit einer tadellosen Leistung die drei Punkte im Kurort redlich. Fabian Hirz hatte das Team von Trainer Florian Wallner in Führung gebracht (16.), Josef Krieg ließ nach einer halben Stunde das 0:2 folgen. Kurz vor der Pause gelang dem Gastgeber das 1:2 durch Thomas Rappel (42.), im zweiten Abschnitt hielten die Hutthurmer den Abbacher Angriffen stand und machten in der Schlussphase durch einen Doppelpack von Gers Delia (84./90.) alles klar.
 
(Quelle:Heimatsport.de)
 
Einen verdienten Auswärtserfolg hat der SV Hutthurm auf der Bad Abbacher Donauinsel eingefahren, machte es aber lange Zeit unnötig spannend. "Nach dem 0:2 haben wir es einfach zu sehr schleifen lassen und gedacht die Sache läuft von alleine. Wir haben zu viele Standards zugelassen und dadurch auch den Gegentreffer bekommen. Am Ende war aber der Sieg verdient, weil wir von der Spielanlage besser waren als die Bad Abbacher, die nur nach ruhenden Bällen gefährlich wurden", konstatierte SVH-Coach Florian Wallner. Nach einer Viertelstunde gingen die Mannen aus dem Passauer Land in Führung. Eine Flanke von der rechten Seite verlängerte Tobias Krenn mit dem Hinterkopf auf Fabian Hirz, der zum 0:1 einschieben konnte (15.). In der 30. Minute legten die Hutthurmer nach, Kapitän Josef Krieg köpfte zum 0:2 ein. Doch dann schlich sich wie Wallner betonte etwas der Schlendrian ein bei den Gästen und so kamen der TSV nach einer Standardsituation durch Thomas Rappl zum Anschlusstreffer (42.). Im zweiten Durchgang war das Match lange Zeit offen, die Wallner-Elf bekam erst in der Schlussphase den Deckel drauf. Sechs Minuten vor dem Ende entschied eine klasse Kombination der Hutthurmer die Partie. Gers Delia musste den Ball am langen Pfosten nach einem Querpass nur noch über die Linie drücken (84.). In der 89. Minute legte der SVH noch das 1:4 drauf. Thomas Hötzl chipte den Ball über die Abwehr auf Gers Delia, der den Keeper noch austanzte und zum Endstand einschob.

Schiedsrichter: Joshua Amponsah (Unterhaching) - Zuschauer: 100
Tore: 0:1 Fabian Hirz (15.), 0:2 Josef Krieg (30.), 1:2 Thomas Rappl (42.), 1:3 Gers Delia (84.), 1:4 Gers Delia (89.)

(Quelle: Fupa.de)

15. Spieltag

SV Hutthurm - TSV Kareth-Lappersdorf  0:3

Unerwartete Heimniederlage für den SV Hutthurm: In der Freitagspartie der Landesliga Mitte unterlag der Tabellendritte dem TSV Kareth-Lappersdorf durch einen Dreierpack von Gäste-Torjäger Tobias Bräu mit 0:3. Der Gast verzeichnete in einer durchwachsenen Partie im ersten Abschnitt die besseren Möglichkeiten – folgerichtig brachte Bräu die Oberpfälzer früh in Führung. Erst Mitte der ersten Halbzeit kam die Wallner-Elf besser ins Spiel, ohne allerdings etwas Zählbares herauszuspielen. Nach der Pause wurden die drückenden Gastgeber dann klassisch ausgekontert und kassierten auch noch einen Platzverweis.
 
(Quelle:Heimatsport.de)

Kareths neuer Trainer Sepp Schuderer war fasziniert: "Ich habe gerade zur Mannschaft gesagt: Wenn ich nicht euer Trainer wäre, dann wäre ich euer Fan." Denn der TSV spielte befreit auf und gewann auch in der Höhe verdient. Mann des Abends war Tobias Bräu. Beim 0:1 spielte sich der Schütze durch, ließ kurz vor dem Tor noch zwei Mann aussteigen und haute den Ball in den Winkel (11.). "So, als wenn das alltäglich wäre", schwärmte Schuderer und fügte hinzu: "Unglaublich, was die Jungs alles aus der Schublade geholt haben." Beim zweiten Treffer ging es ganz schnell, eine Kombination über drei Stationen und der Ball kam erneut zu Bräu, der abschließen konnte (67.). Kurz vor dem Ende bediente Tsvetan Antov Bräu mit einem Traumpass und der ging per Solo auf das Tor, traf zum Dritten. Kurz darauf hätte Bräu sogar noch seinen vierten Treffer per Alleingang erzielen. "Das war heute richtig Gänsehaut", war Schuderer total aus dem Häuschen, der sich vor lauter Freude auf dem Heimweg noch verfuhr, so hatte ihn dieses Spiel mitgerissen. Die Hausherren hingegen waren gefrustet, mussten kurz vor dem Ende noch eine rote Karte hinnehmen. "Das war dumm", stellte der TSV-Trainer fest.

Schiedsrichter: Wolfgang Wallesch (Postau) - Zuschauer: 200

Tore: 0:1 Tobias Bräu (11.), 0:2 Tobias Bräu (67.), 0:3 Tobias Bräu (86.)

Rot: Christoph Goldschmidt (81./SV Hutthurm/Beleidigung des Gegenspielers)

(Quelle: Fupa.de)

14. Spieltag

ATSV 1871 Kelheim - SV Hutthurm  2:5

Es lief sich gut an für den SVH: Schon nach 17 Minuten waren ein Lattentreffer und ein Kesten-Schuss zu verzeichnen. Das erste Tor machten aber die anderen, die aus Kelheim. Mustafa Lafci traf in der 32. Minute. Davon angespornt, gab der Gast noch mehr Gas – und kam durch Manuel Kesten (39.) und Benjamin Neunteufel (44.) sogar noch zur Halbzeitführung. Egalisiert wurde die aber durch Alexander Rott kurz nach Wiederanpfiff (48.). Hutthurm hatte was dagegen – und schlug gleich doppelt zurück: Neunteufel-Schuss, Neunteufel-Tor (64.). Nur vier Minuten später legte Gers Delia das 4:2 nach – die Vorentscheidung. In der 79. Minute machte Neunteufel seinen Dreierpack dann perfekt.

(Quelle:Heimatsport.de)

Im Vorfeld wurde nur über die Höhe des Hutthurmer Siegs gegen personell enorm gehandicapte Kelheimer diskutiert. Am Ende setzte sich der Favorit erwartungsgemäß deutlich mit 5:2 durch, aber eine Überraschung lag im Bereich des Möglichen. "Es war ein hochverdienter Sieg für uns, aber wir haben es wieder unnötig spannend gemacht. Wir hätten das 3:3 bekommmen können, machen dann aber im Gegenzug das 2:4", schildert SVH-Coach Florian Wallner den Spielverlauf. Besonders über die beiden Gegentore war der Hutthurmer Chefanweiser not amused: "Wir haben vor der Partie gesagt, dass wir sehr geduldig bleiben müssen und hinten wachsam sein müssen. Und dann fangen wir uns durch zwei Konter zwei Gegentore." Nach einer guten halben Stunde gingen die Hausherren überraschend durch Mustafa Lafci mit 1:0 in Führung (32.). Es dauerte aber nicht lange, ehe den Hutthurmern der Ausgleich gelang. Gers Delia setzte sich auf links durch und passte scharf durch den Strafraum. Zunächst verpasste Benjamin Neunteufel, aber Manuel Kesten drückte den Ball am langen Pfosten über die Linie (39.). Kurz vor der Pause gelang dem SVH sogar noch die Führung. Ein langer Ball von Christoph Bartl landete in der Gefahrenzone der Kelheimer, Benni Neunteufel stürmte in die Lücke und markierte eiskalt das 1:2. Kurz nach der Pause kamen die Hausherren wieder nach einem Konter durch Alexander Rott zum Ausgleich (48.). Nun war der SVH wieder geforderte und lieferte auch. Innerhalb von vier Minuten schraubten Benjamin Neunteufel (64.) und Gers Delia (68.) auf 2:4. Den Schlusspunkt in der 79. Minute setzte wiederum Neunteufel mit seinem dritten Treffer des Tages.

Schiedsrichter: Peter Lehner (Hohenthann) - Zuschauer: 150

Tore: 1:0 Mustafa Lafci (32.), 1:1 Manuel Kesten (39.), 1:2 Benjamin Neunteufel (44.), 2:2 Alexander Rott (48.), 2:3 Benjamin Neunteufel (64.), 2:4 Gers Delia (68.), 2:5 Benjamin Neunteufel (79.)

(Quelle: Fupa.de)

13. Spieltag

SV Hutthurm - SpVgg Osterhofen  1:0

Am Freitag Abend behielt der SV Hutthurm in einem packenden Landesliga Spiel gegen die SpVgg Osterhofen mit 1:0 die Oberhand. Der Gastgeber startete gleich mit Zug  zum Tor und in der ersten Minute war Slodarz nach einem langen Einwurf und einer Neunteufel Verlängerung mit dem Kopf zur Stelle und markierte das 1:0. Der SV Hutthurm hätte die Führung in den ersten 20 Minuten weiter ausbauen können jedoch wurden Chancen von Krieg, Abelein und Hirz nicht genutzt. Es dauerte bis zur 22. Minute als Osterhofen das erste mal vor das Hutthurmer Tor kam. Es war Lohberger, der alleinstehend vor TW Kinninger über das Tor zog. Die zweite Halbzeit startete genau wie die erste. In der 46. Minute scheiterte Neunteufel alleine am Gästekeeper. Anschließend versuchten die Gäste den Ausgleich zu erzwingen jedoch ohne Erfolg.

Wer am heutigen Freitagabend auch nur ein wenig zu spät kam, sollte das Beste verpassen. Denn keine halbe Minute war gespielt, da erzielten die Gastgeber schon den Treffer des Tages. Ein weiter Einwurf in den Strafraum von der linken Seite titschte im Zentrum auf, Osterhofen war noch nicht sortiert, da rauschte Patrick Slodarz von hinten heran und köpfte die Kugel aus acht Metern in den linken Winkel (8.). Fast direkt im Gegenzug setzte Roland Moosmüller einen Freistoß aus 30 Metern auf die Latte (3.). Die Partie begann verheißungsvoll, konnte aber das Niveau nicht halten. Hutthurm kontrollierte die Anfangsphase, die Gäste kamen erst nach 20 Minuten besser ins Spiel und hatten in der 22. Minute die dickste Chance im ganzen Spiel. Stefan Lohberger zog von der Strafraumkante ab und SVH-Keeper Niklas Krinninger konnte die Kugel nur abprallen lassen. Christopher Helldobler fiel der Ball vor die Füße, aber aus fünf Metern jagte er das Spielgerät über den Querbalken. Nach dem Seitenwechsel hatte Benjamin Neunteufel die Gelegenheit, die Führung der Hausherren auszubauen. Doch der Goalgetter scheiterte frei vorm Gehäuse am stark reagierenden SpVgg-Keeper Andreas Rixinger (49.). Die Partie verflachte von Minute zu Minute immer mehr. Osterhofen blieb in der Offensive zum harmlos, um die Hausherren wirklich in Gefahr bringen zu können. Am Ende schaukelte der SVH den Arbeitssieg über die Zeit. "Es ist schon ärgerlich. Wir hatten uns vor der Partie so viel vorgenommen, wollten gegenüber dem Kötzting-Spiel konzentrierter stehen und weniger Fehler machen. Und dann ist alles nach nicht einmal einer Minute wieder hinfällig. Aber ich bin heute insgesamt mit unserer gezeigten Leistung nicht unzufrieden", resümierte Osterhofens Coach Martin Oslislo. Sein Pendant auf Hutthurmer Seite war nicht sehr begeistert von dem Dargebotenen. "Es war ein schwaches Spiel von beiden Mannschaften. Rein ergebnistechnisch haben wir uns gegenüber der Vorwoche rehabilitiert. Mehr aber auch nicht. Wir produzieren momentan einfach zu viele Abspielfehler im Spielaufbau. Das müssen wir schleunigst wieder in den Griff bekommen", wählte SVH-Coach Florian Wallner deutliche Worte.

Tore: 1:0 Patrick Slodarz (1.)

SR Stephan Herdegen (Regensburg) - Zuschauer: 280

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